Club Mosaik – Through a Madding Cloud
Club Mosaik – Through a Madding Cloud
Der Titel THROUGH A MADDING CLOUD ist ein Wortspiel oder, wenn man so will, eine Hommage an Thomas Hardys Roman „Far from the Madding Crowd“.
Der Abend umfasst performative Stücke, komponiert von Igor Gross und Nava Hemyari, die beide als Komponisten und Interpreten tätig sind und seit etwa einem Jahr als Duo zusammenarbeiten. Ihre Zusammenarbeit begann mit der Entwicklung ihres eigenen Instruments, „Petalum Metalum“, einem blütenblattförmigen Instrument aus Metallschiebern, das als Perkussionsinstrument fungiert.
Die Idee hinter ihrem Programm für den Club Mosaik besteht darin, dass der Perkussionist Igor Gross die Sängerin Nava Hemyari „spielt“, als wäre sie ein Instrument. Das Konzept erinnert ein wenig an Kinderspiele, bei denen sich die Kinder beim Spielen gegenseitig auf den Rücken klopfen, und bezieht sich auf das umfassendere Konzept der menschlichen Stimme als Instrument, dessen Potenziale und Möglichkeiten es auslotet.
Freier Eintritt für alle mit Tickets einer anderen Festival-Produktion 2026 und die KünstlerInnen des Festivals.
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Credits
Stimme und Komposition: Nava Hemyari
Percussion und Komposition: Igor Gross
Mit freundlicher Unterstützung
Bios
Nava Hemyari (*1993 in Teheran) studierte Komposition an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Ihre Werke wurden unter anderem im Musikverein, Wiener Konzerthaus, London Opera House, ORF RadioKulturhaus, Arnold Schönberg Center, in der Alten Schmiede Wien, an der Yale University sowie in Graz und Triest aufgeführt. Sie arbeitete mit Ensembles wie PHACE, Company of Music, Black Page Orchestra und Ensemble Platypus.
Ihre Werke waren bei Festivals wie Mixtur Barcelona, Manifeste Ircam, Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik, Listening Closely Tirol, SHIFT Festival der Royal Opera House London, Teatri del Suono Triest, musikprotokoll und mehrfach bei Wien Modern zu hören. 2023 war sie Composer in Residence beim Festival Imago Dei. 2022 erhielt sie das Jahresstipendium der Stadt Wien für ihre Kammeroper „Taxidermic“, 2023 das Jahresstipendium des Bundeskanzleramts Österreich.
Als Sängerin ihrer eigenen Ensembles Punctum Collective für zeitgenössische Musik und Luxbrumalis Ensemble für Renaissance- und Frühbarockmusik komponierte sie zahlreiche Werke für Stimme und Chor. Ihre Arbeit umfasst sowohl professionelle als auch Amateurensembles und nutzt vielfältige Ansätze, darunter grafische Notation für Vokalpartituren.
Igor Gross hat seinen Werdegang als Schlagwerker im klassischen Bereich begonnen. Während seines Studiums an der Musikuniversität Wien (Konzertfach Schlagwerk) substituierte er in verschiedenen Orchestern und Aufführungsstätten. Mehr und mehr entwickelte er seine Vorliebe für neue Musik, elektronische Musik, frei improvisierte Musik und begann eine intensive Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponist*innen. Igor Gross ist auch selbst als Komponist tätig. Das Vibraphon verwendet er in seinen Stücken als elektronische sound machine.