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CHORNOBYLDORF

Ort

WUK Saal
Währinger Str. 59, 1090 Wien
  • Preis: € 25 Voll / € 15 Ermäßigt / € 10 CARE
  • Sprache: Ukrainisch, Italienisch, Deutsch, Englisch, Rumänisch, Latein, Russisch, Untertitel in Englisch
  • Information: Eröffnung | Stroboskop, Nacktheit

Datum

14.09.2022
Expired!

Uhrzeit

Dauer: 120 min
19:30 - 21:30

Labels

Roman Grygoriv, Illia Razumeiko / Opera Aperta (UKR)

CHORNOBYLDORF. Archeological Opera

Eine Dystopie, eingeholt von der brutalen Realität des Krieges

Diese Vorstellung findet im Rahmen der Eröffnung der Musiktheatertage statt.

Österreichische Erstaufführung

Eine Koproduktion von Opera Aperta, Proto Produkciia und MUSIKTHEATERTAGE WIEN

Die Oper ist tot. Die Philosophie ist tot. Der Kapitalismus ebenso. Die Nachkommen einer Menschheit, die eine Serie von Katastrophen überlebt haben, streunen zwischen den Ruinen der Reaktoren, in zertrümmerten Theatern, verlassenen Kirchen und Galerien umher. Mit klassischem und traditionellem Gesang und durch die Mimesis von bekannten Aufführungsritualen, nähern sich die Bewohner_innen von “CHORNOBYLDORF“ einer verlorenen Welt und versuchen die zerstörte Zivilisation wiederaufzubauen. In sieben Akten begegnet diese „opera aperta“ der Postapokalypse mit Multimedialität: Kinematographische Videoarbeiten postindustrieller Landschaften fließen in das Spiel mit universaler Symbolik ein und entwerfen eine dystopische Szenerie, die über den physisch wahrnehmbaren Aufführungsort hinausreicht und im virtuellen Raum weitergesponnen wird. “CHORNOBYLDORF” betreibt fiktive Zukunftsarchäologie, die aufgrund der erschütternden Ereignisse der jüngsten Gegenwart erschreckend nahe an die Wirklichkeit rückt.

CHORNOBYLDORF Virtuelle Welt

INTERVIEW – Roman Grygoriv und Illia Razumeiko im Gespräch mit Georg Steker, Künstlerische Leitung der MTTW.

Alle Vorstellungen: 14./15.9.2022

Credits

Musik, Libretto, Regie, Dramaturgie, Szenografie: Roman Grygoriv, Ilia Razumeiko Texte: Yurii Izdryk, Publii Ovidii Nazon, Ivan Kotlyarevskyy, Razumeiko Ilia Mit: Marichka Shtyrbulova (Das kleine Akkordeonmädchen), Mariia Potapenko (Urania), Khrystyna Slobodianiuk (Elektra), Anna Rudenko (Hannah), Diana Ziabchenko (Daphne), Yuliia Alieksieieva (Venere), Evgeny Malofeev (Ulysses) Nazgul Shukaeva (Inanna), Evhen Bal (Orfeo), Ihor Boichuk (Haron | Schlagzeug, Trompete, Posaune, Flöte), Zoltan Almashi (Zoltan | Cello, Morin-Khuur, Schlagzeug), Roman Grygoriv (Aristoxenos | Mikrotonales Dulcimer, Gitarre), Illia Razumeiko (Pythagoras | Mikrotonale Bandura, Gitarre) Künstler in Videoromanen: Susanna Karpenko, Anne Bennent, Yuriy Izdryk, Oleksii Zaets, Andrey Nadolskyi, Andrey Koshman, Ruslan Kirsh, Anna Kirsh, Maryanna Golovko. Produktion: Olga Diatel, Georg Steker Kostüm- und Installationsdesign: Kateryna Markush Choreografie: Khrystyna Slobodianiuk Kamera: Denis Melnyk Zweite Kamera und Schnitt: Anna Sorokolit Musikinstrumenten-Designer: Evhen Bal Live-Elektronik: Georgiy Potopalskiy Live-Video: Dmytro Tentiuk Rhea-Player Kreation: Winfried Ritch Concert Sound Director: Vyacheslav Sobolev Sound Director der Aufnahme: Andrii Nidzelskyy Lighting Director: Mariia Volkova, Svitlana Smieieva Stage Manager: Volodymyr Bukrovets

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