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MTTW 2023 / THE END of THE WORLD, (c) Katharina Grof

Standort

Treffpunkt / Start im Spitzer (Odeon Theater)
Taborstraße 10, Innenhof links, 1020 Wien
  • Preis: € 20 Voll / € 15 Ermäßigt / € 10 CARE / Erhältlich im Kombi-Ticket "Odeon/Spitzer"
  • Sprache: Deutsch, Spanisch, Englisch
  • Informationen: Outdoor, Augmented Reality

Datum

22.09.2023
Abgelaufen!

Uhrzeit

18:00 - 19:30

Etiketten

Carmen C. Kruse (DE/AT) / Patricia Martínez (AR) / Giuliana Kiersz (AR/DE)

THE END of THE WORLD

Ein AR-Opera-Walk über persönliche Weltuntergänge

Alle Vorstellungen von THE END of THE WORLD wurden aus gesundheitlichen Gründen auf 2024 verschoben.

Uraufführung

Was meinen wir, wenn wir vom »Ende der Welt« sprechen? Wie fühlt es sich an und wie ist es erfahrbar? THE END of THE WORLD ist ein Augmented Reality Opera Walk, der sich auf die Spuren des Mythos vom Ende der Welt begibt – aus der persönlichen Perspektive von Frauen unserer Zeit.

In einem zweijährigen Entwicklungsprozess führte das Team um die argentinische Komponistin Patricia Martinez, Librettistin Giuliana Kiersz und Regisseurin Carmen C. Kruse in Wien und Buenos Aires Interviews mit Frauen verschiedener Generationen, Kulturen und Hintergründe. Die gesammelten Geschichten ermöglichen Einblicke in historisch übersehene Perspektiven und Erlebnisse – Krankheitsdiagnosen, das Ringen um das Mutter Werden und Sein, Heimatverlust, Sterben, soziale Umbrüche u.v.m.

Mit Hilfe von Augmented Reality Brillen und Hologrammen entsteht ein immersives, szenisches und akustisches Werk, in dem die Erzählungen über einschneidende weibliche Erfahrungen vor den Augen des spazierenden Publikums lebendig werden.

Eine Koproduktion von Civic Opera Creations, SWR Experimental Studio Freiburg, Centro Experimental del Teatro Colón (Buenos Aires) und MUSIKTHEATERTAGE WIEN.

  • Alle Vorstellungen
  • Credits
  • Biografien

Komposition: Patricia Martinéz | Beteiligung Komposition: Hannah Eisendle, Golfam Khayam, Netta Shahar, Diana Syrse, Lina Tonia | Libretto: Giuliana Kiersz | Regie: Carmen C. Kruse | Mit: Clara Maria Kastenholz (Hologramm), Sofia Pavone (Hologramm), Anna Schors (Hologramm), Ensemble Experimental (ENEX), SWR Experimentalstudio | Kostüm: Clara Strasser | Augmented Reality: Alisa Kherson, Yunnai Zhang | Dramaturgie und Projektleitung: Marie Steiner | Produktion: Civic Opera Creations, SWR Experimental Studio Freiburg, Centro Experimental del Teatro Colón (Buenos Aires), MUSIKTHEATERTAGE WIEN

CARMEN C. KRUSE, REGISSEURIN
Carmen C. Kruse ist eine preisgekrönte Opernregisseurin und Kollaborateurin. Als Co-Künstlerische Leiterin der in Wien ansässigen Civic Opera Creations, setzt sie sich aktiv für Neue Opern ein. Ihre Arbeit ist geprägt von einer tiefgreifenden, psychologischen Erforschung breiter gesellschaftlicher Themen und deren Auswirkungen auf den Einzelnen und wird von Berichten aus erster Hand und Anregungen aus der Gemeinschaft gespeist. Kruse schafft eindringliche Live-Erlebnisse, die das Verhältnis zwischen Orchester und dramatischer Handlung verändern und archaische Welten präsentieren, die inspirieren und ermächtigen. Kruse gewann den Baden-Badener Regiewettbewerb und den CROSS-Preis in Italien. Produktionen und Stipendien führten sie zu an renommierte Orte wie die Osterfestspiele Baden-Baden, das Ensemble Modern und das Lincoln Center’s Directors Lab in Europa, Australien und Nordamerika.

PATRICIA MARTÍNEZ, KOMPONISTIN
Patricia Martínez war eine argentinisch-spanische Komponistin, interdisziplinäre Künstlerin und Performerin. Ihre kreativen und wissenschaftlichen Interessen konzentrierten sich auf Komposition neuer Musik und interdisziplinäre Projekte, insbesondere zeitgenössisches Musiktheater, neue Oper, Musikkomposition und -aufführung, den sinnvollen Einsatz von Technologie (elektroakustische und Videokunst), Improvisation und Choreographie-Komposition. Sie studierte in Buenos Aires, Quilmes, IRCAM und der Stanford University und wurde mit mehreren Preisen sowie Auszeichnungen prämiert.

GIULIANA KIERSZ, LIBRETTISTIN
Die argentinische Wortkünstlerin, Schriftstellerin und Dramatikerin Giuliana Kiersz basiert ihre Arbeit auf einer Kombination aus persönlicher und regionaler Recherche, mit einem starken Interesse an der Beziehung zur Sprache, dem spezifischen lokalen Kontext, kollektivem Schreiben, der politischen Dimension des Wortes und der Erweiterung des sozialen und politischen Horizonts. Sie absolvierte ihre Ausbildung zur Dramaturgin in Buenos Aires und war Stipendiatin des Internationalen Dramatikerprogramms des Royal Court Theater Programm für Dramatiker. El fin wurde mit dem Germán-Rozenmacher-Preis ausgezeichnet und vom Buenos Aires International Festival 2019 produziert. 2015 gewann sie mit Isabel I den dritten Preis im Instituto Nacional del Teatro Wettbewerb, das ihr Werk 2016 veröffentlichte. Ihre Arbeit wurde seitdem in Argentinien, Deutschland, Frankreich und Mexiko aufgeführt.